Ansonsten: Ich habe vor, aktiv RP zu machen. Es existiert eine unfertige, längere Charstory zum betreffenden Charakter (bisher nur im englischen Forum, muss das Ding noch übersetzen), veröffentlicht habe ich davon bisher nur die ersten beiden Teile. Habe die Veröffentlichung aufgeschoben als feststand, dass es bis zum Launch noch dauert und mein Charakter quasi mit dem Abschluss der (Prelaunch-)Charstory im Spiel auftauchen soll. Ich bin aber noch gespalten, ob ich mich wirklich jetzt noch auf der oben genannten Seite anmelden soll, oder nicht. Ein Sammelbecken im offiziellen Forum (im Moment eben der Teil "Heiligtum"... eventuell können die Mods ja die Beschreibung ein wenig deutlicher machen) fände ich besser geeignet, vor allem mit diversen Stickies zu den Threads der RP-Kabalen und anderem Zeug. In AO fand ich das RP immer ganz nett, auch wenn die CoT-Sitzungen manchmal in ewigem Gelaber ausgeartet sind, oder der General einer Organisation (*räusper* ich *räusper*) eine geplante Aktion falsch verstanden und mit seiner Organisation den Zugang einer anderen RP-Gruppe zu einer Stadt gesperrt hat (Erinnert sich eventuell noch einer der AO-Veteranen dran? Die Kampfeinheiten des CoT wollten zu einer Aufklärungsmission oder sowas, ich dachte, da ginge es um Kriegsführung und habe kurzerhand mit der Garde der Schwestern West Athen gesperrt, weil sich die Schwestern der Winde dort aufhielten, zu denen auch Charaktere der gegnerischen Fraktion gehörten).
Da war in den meisten Fällen nur grob umrissen was laufen soll, oftmals war es auch komplett ungeplant und hat echt Spaß gemacht. Man hat es (zusammen mit den damals-noch-Gamigo-GMs) auch fertiggebracht, dass Störer irgendwie mit eingebaut wurden (CoT-RP-Event in Tir, Cruisefix hat genervt weil er mit 220 zur anderen Fraktion wechseln wollte und der anwesende GM sollte das bewerkstelligen, Cruisi wurde stattdessen aber vom GM umgeboxt... mehrmals). Flexibilität ist beim Rollenspiel sehr wichtig. Und nicht nur dort, wo sich Werte eines Charakters verändern (der Mathekram eben, der bestimmt, wie stark man ist), sondern auch beim Spieler hinter dem Charakter. Wer Pen&Paper-Rollenspiele gespielt hat, der weiss wieviel Spaß das macht, wenn man Rollenspiel frei und ohne Plan gestaltet.
Wo es Sinn machen kann, soetwas vorher ein bisschen besser durchzuplanen sind solche Sachen wie die CoT-Ratssitzungen damals bei AO. Das ist manchmal wirklich zu 5-stündigen, einschläfernden Redemarathons ohne Ergebnis ausgeartet... Andererseits war das aber Fraktionspolitik, von daher doch wieder recht realistisch.



Ich finde auch nicht, dass man eingeschränkt ist durch die Möglichkeiten im Spiel selbst, da gibts Spiele in denen man viel weniger Freiheit hat.
